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22.06.2017 | Herausforderungen für Recruiter wachsen.
  • Zehnte Arbeitsmarkt-Analyse der DEKRA Akademie
  • Top-3-Berufe: Wirtschaftswissenschaftler, Gesundheits- und Krankenpfleger, Software-Entwickler
  • IT-Stellenmarkt wächst weiter: jedes zehnte Stellenangebot für IT-Kandidaten
Im zehnten Jahr des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports herrscht Feierlaune: Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie seit der Wiedervereinigung nicht und die Konjunkturerwartungen sind stabil. In vielen Berufen können Jobsuchende aus zahlreichen Angeboten wählen – zum Leidwesen von Recruitern. Aber auch sie profitieren, denn der Anteil an Stellenangeboten für Personalfachkräfte liegt so hoch wie nie seit Erhebungsbeginn 2008. Die meisten Jobs sind aktuell jedoch in den Tätigkeitsfeldern Verkaufsberatung/Vertrieb, IT sowie Gesundheit/Pflege zu vergeben.

Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report analysiert jährlich Entwicklungen am deutschen Stellenmarkt. Der aktuelle Report basiert auf 13.941 Stellenangeboten. Zusätzlich wurden die Anforderungen an KEP-Fahrer sowie SAP-Fachkräfte vertieft unter die Lupe genommen. Anlässlich der Jubiläumsausgabe geben außerdem zehn Experten aus Wissenschaft und Praxis einen Ausblick auf die Zukunft der Arbeit. | mehr...

02.11.2016 | Bei der Logistik handelt es sich um eine Schüsselbranche: Effizienzsteigerungen, die Übermittlung von Informationen und die Optimierung von Prozessen ist ohne eine moderne Logistik kaum denkbar. Viele erfolgreiche Industrieunternehmen haben sich aufgrund einer modernen, vernetzten Logistik in den letzten Jahren erfolgreich konsolidieren können. So zeigt sich, dass die Logistik selbst dann noch Wachstum verspricht, wenn die Situation in vielen Branchen schwierig erscheint. Doch unabhängig von der Frage, wie es um die Zukunft bestellt ist, stellt sich für den Bewerber natürlich die Frage nach dem Gehalt. In einem Bewerbungsgespräch handelt es sich dabei um einen kritischen Punkt: Fordert der Bewerber eine zu geringe Vergütung, verschenkt er Einkommen. Sind die Gehaltsforderungen hingegen zu hoch, Kann daran im Zweifel die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages scheitern. Welches Gehalt dürfen Bewerber in der Logistik-Branche erwarten?

Gehaltsrahmen definieren

Immer häufiger wird die Gehaltsvorstellung bereits in der Bewerbung gefordert. Für den Bewerber ist diese Situation durchaus schwierig, denn hier kann die Nennung einer falschen Summe bereits im Vorfeld zu einer Aussortierung führen. In jedem Fall sollten dabei im Vorfeld Informationen darüber eingeholt werden, welches Gehalt in Wenn der jeweiligen Position branchenüblich ist. Dabei sollte nach Möglichkeit keine konkrete Summe genannt, sondern ein Gehaltsrahmen definiert werden. Darüber hinaus sollten natürlich auch die persönlichen Anforderungen mitentscheidend sein: Jeder Bewerber ist gut beraten, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welche Summe die untere Schmerzgrenze bildet. Fällt eine Vorbereitung zu diesem Thema aus, kann es sein, dass beim Bewerbungsgespräch Ratlosigkeit herrscht. | mehr...

  • Fahrer überwiegend für Touren im Regionalverkehr gesucht
  • Auslieferverkehr erfordert zusätzliche Qualifikationen und Soft Skills
  • Fahrermangel sorgt für verbesserte Rahmenbedingungen im Beruf
04.07.2016 | Der einsame Trucker, der tagelang fern der Heimat unterwegs ist, scheint passé – zumindest am deutschen Stellenmarkt. Unternehmen suchen derzeit vor allem Fahrer für den regionalen Verteilerverkehr, wie der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016 ergeben hat. Hier haben Berufskraftfahrer viel Kundenkontakt und benötigen teils andere Qualifikationen als in der Vergangenheit. Verlässliche und teamfähige Bewerber mit Erfahrung im Nahverkehr sind deshalb bei der Jobsuche in einer guten Verhandlungsposition, wie die Analyse zeigt.

Der klassische Fernfahrer kommt in den Stellenmärkten weniger vor als in früheren Jahren. Für den Report wurden 350 Stellenangebote für Berufskraftfahrer untersucht, um herauszufinden, welche Aufgaben sie nun übernehmen sollen und welche Fertigkeiten und Kompetenzen Arbeitgeber von Bewerbern erwarten.


Regionale Touren überwiegen


Unternehmen suchen überwiegend Fahrer für den Regionalverkehr (59,1 %) und nicht ganz jeder fünfte Kandidat soll Touren im nationalen Fernverkehr übernehmen. Zum Vergleich: 2009 lag der Anteil von Stellenangeboten mit regionalem Fokus bei 41,4 %. Der internationale Fernverkehr spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Gründe, beispielsweise das steigende Güteraufkommen im Nahverkehr. Der Fahrermangel und die veränderten Ansprüche an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fallen ebenfalls ins Gewicht. Logistikunternehmen setzen deshalb inländische Fahrer bevorzugt im Lokalverkehr ein, internationale Touren vergeben sie oft an ihre internationalen Standorte oder an Subunternehmen aus Ländern, in denen kein Fahrermangel herrscht.


Verantwortungsvoll mit Ladung, routiniert im Kundenkontakt


Schlecht gesicherte Ladung birgt viele Risiken, von Schäden an den transportierten Gütern, über eine erhöhte Unfallgefahr bis hin zu Imageschäden als Folge davon. Erfahrung im Bereich Ladungssicherung bleibt Arbeitgebern das wichtigste Anliegen, was die berufspraktischen Qualifikationen von Fahrern betrifft. Im Nahverkehr herrschen andere Arbeitsbedingungen als im Fernverkehr. Fahrer machen an vielen Stationen halt, müssen sich an fest definierte Zeitfenster halten und sich vor Ort mit den Kunden abstimmen. In den untersuchten Stellenangeboten fragen Recruiter doppelt so oft nach Erfahrung im Auslieferverkehr als noch vor drei Jahren. Idealerweise verstehen Fahrer die logistischen Prozesse in Lagern und handeln entsprechend, wenn sie Waren anliefern oder abholen.

Berufskraftfahrer_Berufspraktische_Erfahrungen_600

Unternehmen legen Wert auf professionelle Fahrer: Die Stichprobe beinhaltete dreimal so viele Nennungen von Fachkenntnissen und Erfahrungen als die Untersuchung von vor drei Jahren. | mehr...

29.02.2016 | Der Trend der Nachhaltigkeit setzt sich auch im Bereich der Logistik vermehrt durch und eröffnet in Bezug auf den Schutz von Ressourcen, sowie Umweltschutz und soziales Engagement ganz neue Perspektiven. Dabei verfolgt die gaerner GmbH mit der Nachhaltigkeits-Initiative SCORE das Ziel, die Aktivitäten zum Schutz der Umwelt und Ressourcen zu koordinieren und organisieren. Als richtungsweisende Leitlinien gelten die zehn universellen Prinzipien des Global Compact der vereinten Nationen, die dazu dienen, Menschenrechte zu bewahren, die Umwelt zu schützen und Korruption zu verhindern. Mit vorbildlichem Einsatz hat sich gaerner dazu verpflichtet, diese Leitlinien zu verbreiten und einzuhalten und kann im Zuge dessen zahlreiche positive Veränderungen verbuchen, die dem Ziel, das Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit bis 2016 zur leitenden Instanz zu machen, ein weites Stück näher bringen. Zu einem der wesentlichen Faktoren zählt die CO2-neutrale Logistik, durch welche die CO2-Ausstösse deutlich verringert werden können und somit ein wichtiger Beitrag zum Thema Umweltschutz geleistet werden kann. | mehr...

05.02.2016 | Rekordzahlen bei Investitionen in Übernahmen und Startups. Das Jahr 2015 war in mehrfacher Hinsicht ein Rekordjahr für den Transport- und Logistiksektor: sowohl der Wert der M&A-Transaktionen als auch die Investitionen in Logistik-Startups erzielten Rekordwerte. Auch in den nächsten Jahren kann mit hohem Investitionsvolumen im Sektor gerechnet werden. Eine aktuelle Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG macht hierfür drei wesentliche Treiber aus:

1. Der Fokus auf die Kundenschnittstelle über IT-Plattformen treibt Investitionen in Startups

Die Investitionen in Startups aus dem Transport- und Logistikumfeld explodierten in 2015 förmlich und stiegen weltweit auf ca. 14 Mrd. USD, rund 180 % mehr als im Vorjahr und sogar 500 % mehr als der Durchschnitt der vier Jahre davor. Hierin enthalten sind die Investitionen in Carsharing Unicorns wie UBER und Lyft, die über ihre Crowdlogistics- Geschäftsmodelle zunehmend in die angestammten Märkte der großenTransport-Unternehmen drängen. | mehr...

25.01.2016 | Neue Publikation von A.T. Kearney präsentiert in zehn Schritten, wie Impulskäufe im Internet gesteigert werden können. „Wir verzeichnen weltweit einen massiven Zuwachs im E-Commerce als Folge von verändertem Einkaufsverhalten, das sich vor allem auf bequemes Onlinebestellen bezieht. Daher geht es immer öfter darum, kurze Wege und schnelle Klicks für den Konsumenten zu schaffen“, sagt Dr. Mirko Warschun, Partner bei A.T. Kearney und europäischer Leiter des Beratungsbereich Konsumgüterindustrie und Handel.

In der zehnten Ausgabe der Reihe „10 Steps in Retail“ zeigt A.T. Kearney in zehn Schritten, wie Onlinehändler ihren Umsatz mit gezieltem Category Management steigern und die Einkäufe der Kunden um 10 bis 15 Prozent erweitern können. Dabei handelt es sich um eine Strategie, Produktgruppen in Onlineshops an Verbraucherwünschen auszurichten. Die somit entstehenden kürzeren Wege führten zu spontanen Käufen und zufriedeneren Kunden, so Warschun.

In der Warenkategorie Technik und Medien sind laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Onlineanteile mit knapp 21 Prozent nach wie vor am höchsten, gefolgt von Sport und Freizeit (20 Prozent) sowie Fashion und Lifestyle (19 Prozent). Das sollte ein Zeichen an die Händler sein: „Gerade im hart umkämpften Onlinegeschäft müssen Unternehmen besonders auf ihre Kunden eingehen – dabei hängt der Erfolg nicht allein vom Preis ab, sondern eben auch von den angebotenen Services“, ergänzt Warschun.

Viele Händler versuchten noch immer, ihre im Offlinegeschäft gängige Praxis einfach auf den Onlinekanal zu übertragen – mit mäßigem Erfolg. Online Category Management sei dabei ein essenzieller Baustein, langfristig wettbewerbsfähig und damit erfolgreich zu sein.

Das Unternehmen, das mit dem Onlinehandel in Deutschland den meisten Umsatz macht, ist nach wie vor Amazon (6,5 Milliarden Euro), weit dahinter erst Otto und Zalando. Ein drittes Feld besteht aus Technikanbietern wie Media Saturn, Conrad oder notebooksbilliger.de.
Mit der „10 Steps in Retail Series” beschäftigt sich A.T. Kearney seit langem auch mit Zukunftsfragen des Online-Handels und der Herausforderung, das Onlinegeschäft erfolgreich voranzutreiben: Was werden die neuen Trends 2016 und wie kann das Shopping-Erlebnis für den Konsumenten noch gesteigert werden? | mehr...

29.12.2015 | PwC Autofacts: Deutsche Hersteller dürfen in China nach kurzer Schwächephase auf rasche Stabilisierung hoffen / Auto-Absatz in Europa legt 2015 um spektakuläre 8,3 Prozent zu / Auch der US-Markt wächst deutlich stärker als erwartet, dürfte im kommenden Jahr allerdings unter den Folgen der Zinswende leiden / Heftiger Einbruch in Russland und Brasilien

Gute Nachrichten für Deutschlands Autobauer: Der chinesische Pkw-Markt steht nach dem Durchhänger im Sommer vor einem raschen Comeback im kommenden Jahr. Den Prognosen von PwC Autofacts zufolge dürfte der Absatz von Neufahrzeugen 2016 um 7,7 Prozent steigen – nach lediglich 5,2 Prozent in diesem Jahr. Der wesentliche Grund hierfür sind die Steuererleichterungen für „Eco-Fahrzeuge“ unterhalb 1,6 Liter Hubraum, die die chinesische Regierung zum 1. Oktober 2015 eingeführt hat. „Die Sorge, die Lage in China könne sich dauerhaft eintrüben, ist aus unserer Sicht unbegründet. Davon profitieren vor allem die deutschen Hersteller – schließlich sind sie auf dem chinesischen Markt besonders stark vertreten. Gerade im Premium-Bereich gibt es weiterhin große Potentiale, die Vertriebsnetze breiter und effizienter aufzustellen“, sagt Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Europa.

Die Aussicht auf eine Stabilisierung in China kommt für die Branche zum richtigen Zeitpunkt. Denn 2015 war für die Autobauer zwar ein erfolgreiches, aber auch schwieriges Jahr mit unerwartet kräftigem Wachstum in den westlichen Industriestaaten – und einem regelrechten Einbruch in manchen Schwellenländern. Am stärksten entwickelten sich die Absatzzahlen für Autos und leichte Nutzfahrzeuge ausgerechnet im krisengeplagten Europa. Hier wird die Zahl der Neuanmeldungen laut PwC Autofacts zum Jahresende bei voraussichtlich 15,8 Millionen liegen – was nach 14,58 Millionen Fahrzeugen im vergangen Jahren einem satten Plus von 8,3 Prozent entspricht. | mehr...

29.12.2015 | PwC-Verbraucherumfrage: Kunden stehen innovativen Paketzustellwegen noch skeptisch gegenüber / Traditioneller Weg über den Nachbarn bevorzugt / Sicherheits- und Haftungsfragen entscheiden über den Erfolg neuer Liefermodelle.

Auf der sogenannten „letzten Meile“ der Paketzustellung, dem letzten Lieferschritt zum Empfänger, ist nicht nur der Wunsch der Kunden nach Flexibilität ein Treiber für innovative Konzepte. Jede erfolglose Auslieferung treibt die Kosten für die Zusteller in die Höhe. Dienstleister suchen daher dringend nach innovativen Lösungen wie beispielsweise die Zustellung per Drohne, direkt in den Kofferraum des Empfängers, per Stoffpaketbeutel an der Haustür oder auch Crowd Delivery, die Anlieferung durch Privatpersonen - alles mit dem Ziel, im boomenden Onlinehandel wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine aktuelle Verbraucherumfrage zeigt, dass die Kunden nach wie vor klassische Zustellwege bevorzugen. Wenn eine persönliche Annahme nicht möglich ist, lässt mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) die Pakete an einen Nachbarn liefern. Die Entgegennahme der Sendung innerhalb eines selbstbestimmten Wunschzeitraums – beispielsweise nach Feierabend – ist heute ebenfalls eine Alternative, die von knapp 40 Prozent der Befragten häufig oder gelegentlich genutzt wird. Die Befragungsergebnisse zeigen auch, dass die Nutzung von Paketstationen und Paketkästen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben ist. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von über 1.000 Personen im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

„Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es für die Branche wichtig, Zustellmodelle zu entwickeln, die kostengünstig sind, aber auch vom Kunden akzeptiert werden“, betont Dietmar Prümm, Partner und Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei PwC in Deutschland. „Das Sendungsvolumen wird allen Prognosen zufolge weiter zunehmen. Und vieles deutet darauf hin, dass sich Verbraucher in Zukunft auch verderbliche Waren – beispielsweise Lebensmittel oder Blumen– immer öfter nach Hause schicken lassen. Da ist es abzusehen, dass irgendwann auch der beste Nachbar an seine Grenzen stößt. | mehr...

Selbstfahrende Montagestationen und Crowdsourcing: Experten zeigen, was die Zukunft der Logistik in der Autoherstellung bringt.

20.11.2015 | Beim 32. Deutschen Logistik-Kongress Ende Oktober in Berlin konnten die Besucher einen konkreten Blick auf die Automobilindustrie in der nahen Zukunft werfen. Große Autohersteller und Zulieferer sind schon mit im Boot der Zukunftsprojekte. Andere revolutionieren die Fertigung im Unternehmen stiller – aber nicht minder effektiv. „Wir stehen in der Automobilproduktion mit dem Rücken zur Wand“, warnt Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking von der Universität Stuttgart. „Das geht noch vielleicht fünf Jahre gut.“ Die deutsche Automobilproduktion bietet immer mehr Typen und Variationsmöglichkeiten an. Die Folge: in den Montagehallen ist kein Platz mehr für die vielen verschiedenen Teile. Die bisherige Lösung der Logistiker ist das Supermarkt-Prinzip, wobei die Teile in einem Lager geholt werden müssen. Doch auch das gerät laut Wehking an seine Grenzen: „Nur noch 40 Prozent der Fabrikfläche wird zur Endmontage genutzt, 60 Prozent bereits für die Supermarkt-Logistik.“ Die Logistiker in der Montage müssen den vorhandenen Raum besser nutzen. | mehr...

RWI-Index-Juli-2015_60028.07.2015 | Im Juni ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) nochmals, wenn auch nur leicht, von (revidiert) 118,2 auf 118,1 gesunken. Damit ist der Index nunmehr seit Februar 2015 rückläufig. Die aktuelle Schnellschätzung für Juni stützt sich auf Angaben von 41 Häfen, die gut 73% des im Index abgebildeten Umschlags tätigen; sie dürfte daher wenig revisionsanfällig sein. Die Angabe für Mai wurde um 0,3 Prozentpunkte revidiert, was deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 0,6 liegt. | mehr...

10.07.2015 | Eine Zahl von Transaktionen, die kontinuierlich steigt, hohe Gesamtvolumina und viele Mega-Deals: Die Transport- und Logistikbranche ist in Bewegung, wie die aktuelle PwC-Analyse „M&A in der Transport- und Logistikbranche, 1. Halbjahr 2015“ zeigt. Welche Sektoren besonders erfolgreich sind und wie sich der Markt weiter entwickeln wird, erklären die PwC-Partner Dietmar Prümm und Jörg Bredy im Interview.

Im Gespräch mit Dietmar Prümm, Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei PwC, und Jörg Bredy, M&A-Experte bei PwC für den Bereich Transport und Logistik. | mehr...

24.06.2015 | DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2015:
  • Arbeitgeber legen größten Wert auf Soft Skills
  • Aufgaben: Kaufleute sind Schnittstelle zu Kunden und zwischen Teams
  • Anforderungen an Bankkaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Spedition und Logistikdienstleistung, Versicherungen und Finanzen untersucht
Was verbindet Reiner Calmund, Frauke Ludowig und Oliver Pocher? Sie alle haben eine kaufmännische Ausbildung. Diese hat vermutlich eine gute Basis für ihren späteren Werdegang gelegt, denn in kaum einem anderen Beruf benötigen Fachkräfte mehr Organisationstalent, Kommunikationsstärke und das Zeug zum Teamplayer. Dies bestätigt der aktuelle Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie, für den 350 Stellenanzeigen für Kaufleute analysiert wurden. Arbeitgeber wünschen sich Bewerber mit ausgeprägten persönlichen Eigenschaften und idealerweise Berufserfahrung.

Wer sich für eine kaufmännische Ausbildung interessiert, kann zwischen unterschiedlichsten fachlichen Vertiefungen wählen. Die Aufgaben und die dafür erforderlichen Kompetenzen haben jedoch vieles gemeinsam: Kaufleute sorgen für reibungslose Prozesse und arbeiten oft abteilungs- oder unternehmensübergreifend. Die meisten der gesuchten Mitarbeiter sind später direkt in einem Unternehmen angestellt, nicht ganz jeder fünfte Bewerber in einem Zeitarbeitsunternehmen. | mehr...

08.05.2015 | Nach dem Bundestag wird morgen voraussichtlich auch der Bundesrat den Mautplänen der Bundesregierung zustimmen. Jetzt muss das Gesetz noch der Bundespräsident prüfen und unterzeichnen.

Nach Informationen des ADAC wird der Bundesrat morgen voraussichtlich nicht den Empfehlungen seiner Ausschüsse zur Pkw-Maut folgen und somit keine Einberufung des Vermittlungsausschusses verlangen. Damit hätte nach dem Bundestag auch die Länderkammer den Mautplänen der Bundesregierung zugestimmt. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss dieses noch vom Bundespräsidenten geprüft und unterzeichnet werden. | mehr...

04.05.2015 | Erneut zwingt die Deutsche Bahn (DB) die eigenen Lokomotivführer, Lokrangierführer und Zugbegleiter zum Arbeitskampf. Das Spitzengespräch am 29. April 2015 ist, wie viele Verhandlungen zuvor, ergebnislos verlaufen. Die DB-Verhandlungsführer lehnen es nach wie vor ab, mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Tarifverträge zu schaffen, die für all ihre Mitglieder des Zugpersonals in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der DB gelten. | mehr...

30.05.2015 | Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Post AG erhöht die Gewerkschaft den Druck. Nachdem bereits in der Nacht zum heutigen Donnerstag (30. April 2015) das Internationale Postzentrum am Flughafen in Frankfurt am Main bestreikt wurde, haben mit Beginn der Frühschicht bundesweit weitere rund 5.000 Beschäftigte in der Postbearbeitung und Zustellung die Arbeit zeitlich befristet nieder gelegt. „Wir haben die Erwartung, dass die Deutsche Post AG am Verhandlungstisch endlich die Kurve kriegt und auf unsere Tarifforderung zum Vertragsbruch eingeht. Wenn es sein muss, legen wir auch noch nach“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. | mehr...

17.04.2015 | Trend Report von DHL und Cisco sieht erhebliches Potenzial für größere Effizienz und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette. Neue Vernetzungen können innerhalb der nächsten zehn Jahre insgesamt rund acht Billionen US-Dollar generieren.

DHL und der global führende IT-Anbieter Cisco haben heute anlässlich der DHL Global Technology Conference in Dubai gemeinsam einen neuen Trend Report zum Thema "Internet der Dinge" (Internet of Things) veröffentlicht. DHL und Cisco Consulting Services arbeiten überdies an einem gemeinsamen Innovationsprojekt für die Lagerhaltung: Die WLAN-Standortdaten ausgewählter Geräte in einem Lager werden hierfür in nahezu Echtzeit analysiert um schnellere Entscheidungen über ihren optimalen Einsatz zu treffen.

"Bei Deutsche Post DHL Group sind wir fest von den positiven Kräften des globalen Handels überzeugt. Doch wie unser DHL Global Connectedness Index1 2014 gezeigt hat, bewegt sich die globale Vernetzung noch immer auf einem überraschend niedrigen Niveau. Es besteht für zahlreiche Länder ein enormes Potenzial, ihre Vernetzung zu intensivieren und durch Handel, Integration und neue Technologien den Wohlstand zu erhöhen. Gerade das Internet der Dinge wird diesen globalen Wandel vorantreiben", so die Einschätzung von Ken Allen, CEO DHL Express und im Vorstand von Deutsche Post DHL Group verantwortlich für den Technologiesektor. | mehr...

DHL-_Nachwuchskise_Grafik26.03.2015 | Studie von DHL Global Forwarding analysiert Problem des Fachkräftemangels in der Automobilindustrie und schlägt Problemlösungsansätze vor. DHL hat heute eine neue Studie zum Fachkräftemangel im Supply-Chain-Management in der Autoindustrie veröffentlicht. Beleuchtet werden die Ursachen des Fachkräftemangels, die Auswirkungen auf die Branche und mögliche Lösungen. Wie die Studie feststellt, kommen derzeit auf jeden Hochschulabsolventen mit Supply-Chain-Kompetenzen sechs offene Stellen. Dieser Fachkräftemangel werde sich in den nächsten fünf Jahren noch verstärken und stelle eine echte Bedrohung für die Zukunft der Automobilindustrie dar. Die Studie basiert auf Forschungsarbeit von Lisa Harrington, Präsidentin der lharrington group LLC und Senior Research Fellow im Supply Chain Management Center an der Robert H. Smith School of Business der University of Maryland. Sie beschreibt fünf alternative Ansätze, mit denen Supply-Chain-Manager - und ihre Unternehmen - das Ressourcenproblem adressieren können: branchenweite Kooperationen, Ausbau der unternehmenseigenen Weiterbildungsangebote, Arbeitsplatzrotationen, formalisierter Wissenstransfer und gezielte Positionierung als Arbeitgeber erster Wahl.

"Für die Automobilindustrie ist die Talentkrise im Supply-Chain-Bereich ein Kartenhaus, das einzustürzen droht", warnt Frank Vorrath, Vice President, Global Sector Head Automotive, DHL Global Forwarding. "Eine Lösung dieser Problematik erfordert eine langfristige Planung und strategische Investitionen in das Talentmanagement als festen Bestandteil der Unternehmenskultur."

Zum Fachkräftemangel in der globalen Supply-Chain-Industrie tragen viele Faktoren bei. Für das, was einige Experten als "perfekten Sturm" der Nachwuchsproblematik im Supply-Chain-Bereich bezeichnen, sind der Studie zufolge jedoch vor allem fünf Faktoren verantwortlich. Neben dem Wandel am Arbeitsmarkt und der wachsenden demographischen Lücke wird das schrumpfende wissenschaftliche Angebot im Bereich des Supply-Chain-Managements genannt. Darüber hinaus heißt es, dass insbesondere Studenten, die sich für die Automobilindustrie interessieren, eine Karriere im Supply-Chain-Bereich eher als zweite Wahl betrachten. In diesem Umfeld sollten Unternehmen aus der Automobilindustrie neue Strategien für die Talentgewinnung prüfen. | mehr...

BVL_logo_big_200x15025.03.2015 | Robust – aufmerksam – zuversichtlich: Logistikwirtschaft widerlegt Bedenkenträger. Der Wirtschaftsbereich ist im Frühjahr 2015 in robuster Verfassung. Dies zeigen die Ergebnisse der Februarumfrage für den Logistik-Indikator deutlich: Bei den Verantwortlichen in Industrie, Handel und Dienstleistung blieb die Lageeinschätzung nahezu unverändert im expansiven Bereich, die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate haben sich deutlich verbessert. Auch in der Dreimonatsperspektive gehen beide Marktseiten von einem Anziehen der Konjunktur aus. | mehr...

19.03.2015 | Das International Performance Research Institute (IPRI) lädt am 16. April 2015 im Rahmen des Tags der Logistik der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) zur Veranstaltung
„Forschung für Logistikdienstleister - Aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die
Logistik“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensvertreter und Interessierte aus den Bereichen Logistik und Controlling. In mehreren Vorträgen werden Unternehmensvertreter über ihre Beteiligung an Forschungsprojekten und deren wesentliche Ergebnisse referieren. Im Anschluss daran werden in einer Diskussionsrunde künftige Herausforderungen für die Logistikbranche diskutiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. | mehr...

16.03.2015 | Deutsche Speditionen und Transportlogistiker dürfen durch ein auf nationale Transporte begrenztes Kontrollsystem zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) nicht diskriminiert werden. Es ist staatliche Aufgabe, für die Kontrolle und Durchsetzung der sich aus dem MiLoG ergebenden Pflichten aller Beteiligten zu sorgen. Darin sind sich der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) einig. | mehr...


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